Aktuelles und Rückblick

Aktuell

14. Oktober 2017:  Fußpflege

Morgens noch Tau auf den Zweigen, dann goldene Oktobersonne: Der gemeinsame Arbeitseinsatz zum Heckenschneiden fand vor malerischem Herbstpanorama statt. Und während sich der Fußabdruck auf den Winterschlaf vorbereitet, warten unter den welken Blättern schon die Knospen auf den nächsten Frühling…

 

21. September 2017:  Umweltpreis des Landkreises für die Jugendsiedlung Hochland e.V.

Herzlichen Glückwunsch an unsere Kooperationspartner, die gemeinsam mit drei weiteren Preisträgern mit dem Umweltpreis des Landkreises 2017 ausgezeichnet wurden! Bei der Berichterstattung in der Presse war unser Fußabdruck nicht nur ein fotogener Aufmacher, sondern wurde auch als außergewöhnlicher Lernort der Umweltstation hervorgehoben.

Hier geht’s zu den Artikeln in der Süddeutschen und im Tölzer Kurier.

 

Rückblick

August 2017:  Geburtstag!

Vor einem Jahr wurden die Bauarbeiten an unserem Fußabdruck beendet. Inzwischen hat sich der Irrgarten zu einem wahrhaft lebendigen Labyrinth entwickelt, das nicht nur zweibeinige Besucher erfreut: Auch Eidechsen und Erdkröten, Vögel und Schmetterlinge haben sich eingefunden und machen den Fußabdruck zu einem echten Biotop.

Außer den Buchen gedeihen noch viele andere Pflanzen an den Wegrändern, darunter sogar Heil- und Küchenkräuter: Spitzwegerich, Barbarakraut, Giersch, Klee… Natürlich verwenden wir in unserem Ökologie-Lehrpfad keine Herbizide.  Was allzusehr wuchert und stachelt, reißen wir regelmäßig aus, ansonsten lassen wir die Natur gewähren.

„Unkraut ist eine Pflanze, deren Tugenden noch nicht entdeckt wurden.“ Ralph Waldo Emerson

12. Juli 2017:  Zuwendung

Der Fußabdruck wächst und will gepflegt sein. Für den Unterhalt des Projekts erhielten wir eine Spende des Inner Wheel Clubs Tegernsee. Der traditionsreiche Club unterstützt soziale Projekte in der Region und sprach den Schülerinnen große Anerkennung aus.

8. Juli 2017:  Radl-Sternfahrt zum Fußabdruck – eine Veranstaltung der Grünen, Kreisverband Bad Tölz – Wolfratshausen

Trotz des durchwachsenen Wetters fand sich eine Schar unermüdlicher Radlfahrer bei der Jugendsiedlung Hochland ein. Mit von der Partie waren die Vorstandsmitglieder Alexander Müllejans und Dr. Detlev Ringer sowie der Bundestagskandidat Karl Bär. Der Fußabdruck freut sich über diese politische Dimension und hofft, dass ALLE Parteien Ökologie und Nachhaltigkeit zur Chefsache machen!

22. Mai 2017:  Verleihung des deutschen Klimapreises der Allianz Umweltstiftung in Berlin

Das Rahmenprogramm spannend, die Preisverleihung glamourös: Voller neuer Eindrücke und Erfahrungen kommen wir vom Ausflug in die Hauptstadt zurück. Höhepunkte waren neben der abendlichen Gala der Besuch im Bundeskanzleramt und die Diskussion mit Kanzleramtsminister Peter Altmaier.

Presse und Sendeanstalten berichten ausführlich:

April 2017:  Ausführliche Berichterstattung im Münchner Kirchenradio

Links zu den Beiträgen über unser Projekt: Radiobeitrag und Artikel

30. März 2017:  Verleihung des bayerischen P-Seminar-Preises in München

In einem Festakt mit zahlreichen Gästen aus Politik und Wirtschaft werden im Bayerischen Kultusministerium die P-Seminar-Preise 2017 vergeben. Staatssekretär Georg Eisenreich und die Laudatoren der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft und des Bildungswerk der bayerischen Wirtschaft würdigen die Leistung der Schülerinnen und Schüler und heben die gelungene Kooperation mit externen Partnern hervor.

Außer unserem „Fußabdruck“ werden drei weitere Projekte (von Gymnasien in Erlangen, Rothenburg ob der Tauber und Schweinfurt) ausgezeichnet.

27. März 2017:  Dreharbeiten

Wir fühlen uns wie Filmstars! Zu den vielen Interviewanfragen von Rundfunk und Presse kommt jetzt der Besuch eines Kamerateams der Allianz Umweltstiftung. Professionell schildern die Schülerinnen die Projektidee und ihre Arbeit; ausführlich werden Szenen in der Schule und der Jugendsiedlung dokumentiert. Sogar ein Quadrokopter umschwirrt Schulgebäude und Fußabdruck und zieht neugierige Blicke auf sich.

24. März 2017:  Saisoneröffnung im Fußabdruck

Vor den noch winterlich-kahlen Buchenhecken feiern wir Saisoneröffnung. Ehrengäste und Festredner sind Frau Ordinariatsdirektorin Dr. Sandra Krump, Leiterin des Ressorts Bildung im Erzbischöflichen Ordinariat München, Herr Ministerialrat Dr. Christoph Goppel, Leiter des Referats 66 (Umweltbildung und Bildung für Nachhaltigkeit) im Bayerischen Umweltministerium, und Herr Nicolas Krajewski, Landesvorstand des Bayerischen Jugendrings und Leiter der AG Umwelt und Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Beim Klima-Bingo und anschließend beim Kaffee kommen die Gäste ins Gespräch: „Haben Sie ein Hobby, bei dem Sie nur einen einzigen Gegenstand und keinen Strom brauchen?“ – „Können Sie eine heimische Vogelstimme nachahmen?“ – „Was bedeutet Gerechtigkeit für Sie?“

Und natürlich: von allen Seiten viel Lob für die Schülerinnen und alle beteiligten Helfer!

8. März 2017:  Deutscher Klimapreis der Allianz Umweltstiftung

Sogar auf Bundesebene überzeugt unser Projekt! Die Jury der Allianz Umweltstiftung hat beim Klimapreis 2017 dem „begehbaren ökologischen Fußabdruck“ einen von fünf Hauptpreisen zugesprochen. Wir können es noch gar nicht fassen!

Für den 22. Mai sind wir zur festlichen Preisverleihung nach Berlin eingeladen. Dort stehen ein Besuch im Kanzleramt, eine Stadtrundfahrt und eine festliche Gala im Allianz Forum am Pariser Platz auf dem Programm. Die Vorfreude auf diesen ganz besonderen Ausflug wird uns in den nächsten Wochen beflügeln – zur Saisoneröffnung im Fußabdruck und für die Abiturprüfungen der Seminarschülerinnen!

15. Februar 2017:  Bayerischer P-Seminar-Preis

Eine Woche nach der Preisverleihung auf Bezirksebene erfahren wir, dass unser Projekt auch bayernweit unter die vier besten P-Seminare gewählt wurde. Wir freuen uns auf die Auszeichnung am 30. März im Kultusministerium!

8. Februar 2017:  P-Seminar-Preis in Oberbayern-West

Unser Projekt wird als eines der drei besten P-Seminare im MB-Bezirk Oberbayern-West ausgezeichnet! Der Ministerialbeauftragte, Herr Stephan Zahlhaas, lobt Konzeption, Umsetzung und Ergebnis sowie die Vorbildfunktion beim Thema Umweltschutz. Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Schulleitern der beiden anderen prämierten Gymnasien nehmen wir am 8. Februar an einer Feierstunde in München teil. Die Schwerpunkte Nachhaltigkeit und Soziales sind allen drei Seminaren gemeinsam.

28. Oktober 2016:  „Richtfest“

An einem wunderbar goldenen Oktobertag feiern wir unser Richtfest. Von Nah und Fern reisen Unterstützer und Beteiligte an: Besonders freuen wir uns, dass Herr Martin Hartmann, Leiter des Fachbereichs Natur- und Umweltbildung im Nationalpark Gesäuse und geistiger Vater des begehbaren ökologischen Fußbdrucks, diesen Tag mit uns begeht. Neben Herrn Hartmann würdigen auch Herr Josef Birzele, Leiter der Jugendsiedlung Hochland, und Herr Werner Weindl, Vorsitzender der Vereinigung der Freunde der Hohenburger Schulen e.V. und erster Bürgermeister von Lenggries, die Leistung der Schülerinnen und die gute Zusammenarbeit mit den zahlreichen Kooperationspartnern. Wir danken allen Förderern, Helfern und beteiligten Firmen für ihre Beiträge zum Projekt und der fröhlichen, bunten Eröffnungsfeier!

21. September 2016:  „Wir übernehmen Schöpfungsverantwortung“

Unser Fußabdruck hat seinen ersten öffentlichen Auftritt! Bei der Auftaktveranstaltung zum Umweltmanagement-Projekt der 21 diözesanen Schulen haben die Team aus Schüler/innen, Lehrkräften und Schulleiter/innen Gelegenheit, den Irrgarten zu durchlaufen. Viel Lob gibt es auch von den Vertretern der Ressorts Bildung und Umwelt der Erzdiözese München und Freising. Durch das Umweltmanangement wollen sie die Nachhaltigkeit in den Köpfen und Gewohnheiten von über 12.000 Schüler/innen, deren Lehrkräften und Eltern verankern. Unser Fußabdruck ist ein Symbol für die Schritte auf diesem gemeinsamen Weg.

30. August – 7. September 2016:  Texte und Tafeln, Zaun und Zehen

Es ist ein besonderer Moment, die Tafeln für die Frage- und Antwortstationen von der Druckerei abzuholen und vor Ort anzubringen! Jetzt fließt inhaltliches „Blut“ in den Adern unseres Fußes – und die Hecken bekommen mit Eichhörnchen, Rothkehlchen und Frosch die ersten Bewohner. Auch in den Zehen pulst schon das Leben: Die Kuh „Gundel“ grast auf dem frisch sprießenden Gras, ein ungewöhnlicher Lattenzaun zeigt dramatische Disparitäten, im Fass wird’s gemütlich und auf dem Fahrrad darf gestrampelt werden.

10. – 11. August 2016:  Abschluss der Baustelle

Nach vier intensiven Wochen ist das Werk vollendet: In der Ferse wird das Auditorium fertiggestellt, das Bewässerungssystem ausprobiert, die letzten Wege werden mit Riesel herausgeputzt, Blumen und Rasen angesät. Das Ergebnis kann sich sehen lassen!

1. – 5. August 2016:  Neue Wege zeichnen sich ab

In der ersten Woche der Sommerferien nähern sich die Bauarbeiten der Vollendung. Das Labyrinth schließt sich, die Rohrpfosten für die Tafeln werden einbetoniert, Fass und Fahrrad werden in den Zehen positioniert und in der Ferse entsteht ein halbkreisförmiges Auditorium aus Steinquadern.

25. – 29. Juli 2016:  Von der Schulbank auf die Baustelle

Auf der Zielgeraden vor den Sommerferien tauschen zwölf Schülerinnen verschiedener Jahrgangsstufen und acht Lehrkräfte bereitwillig die Schulbank gegen „richtige“ Arbeit ein. Auch drei Asylbewerber aus der Gemeinde Lenggries packen mit an und bringen das Projekt voran. Alle geraten ziemlich ins Schwitzen… Fazit einer Schülerin: „Diese Woche brauch‘ ich nicht mehr ins Fitnessstudio!“

21./22. Juli 2016:  Das Labyrinth ergrünt

Mit einem Großeinsatz der beiden 8. Klassen des St.-Ursula-Gymnasiums Hohenburg beginnen die Pflanzarbeiten. Unter Regie der Firma Fuchs baut Gärten finden die ersten 300 von insgesamt 920 Hainbuchen ihren Platz. Mehrere Lkw-Ladungen Humus, Kies und Schotterrasen landen per Bagger, Schubkarre und Schaufel in den Beeten und auf den Wegen des Irrgartens.

19. Juli 2016:  Vom Papier ins Gelände

Die sechs Schülerinnen der P-Seminargruppe übertragen den Grundriss von einer maßstabsgetreuen Zeichnung auf den inzwischen mit Kies befestigten Untergrund. Maßbänder von bis zu 50 Metern Länge, Meterstäbe und vier Flaschen Markierungsspray helfen uns, den Irrgarten auf den Boden zu zeichnen.

6. Juli 2016:  Baubeginn

Es geht los! Am 6. Juli rückt morgens ein großer Bagger bei der Jugendbildungsstätte an, zwei Tage später sieht das Gelände schon ganz anders aus…

Mai – Juni 2016: Erstellung der Druckvorlagen

Der Weg vom Text zur Tafel ist weit! Fragen, Antworten und weiterführende Informationen wollen gut lesbar auf dem zur Verfügung stehenden Platz arrangiert werden, Fotos und Zeichnungen sollen als Blickfang dienen, ohne die Tafeln zu überfrachten. Zum Glück sind wir mit dieser Aufgabe nicht allein: Herzlichen Dank an den Lenggrieser Grafiker Stephan Bammer, der uns berät und nach unseren Vorschlägen die Druckvorlagen erstellt.

April – Mai 2016: Ausschreibung und Auftragsvergabe

Öffentliche Fördermittel und Spendengelder müssen behutsam verwaltet und ihre Verwendung genau dokumentiert werden. Alle Einkäufe und Aufträge durchlaufen daher ein Vergabeverfahren mit mindestens drei Angeboten. Welche Gartenbaufirma wird die Bauarbeiten durchführen, welche Baumschule kann im Juli 800 Hainbuchen liefern? Welche Druckerei bietet die günstigsten Konditionen für Druck und Zuschnitt der Tafeln? Wo kauft man eine möglichst lebensechte Kuh, wo Rohrpfosten und Rohrschellen, wo ein gebrauchtes Fass?

12. März 2016: Tag der offenen Tür

Für die Präsentation unseres Projekts am Tag der offenen Tür basteln die Schülerinnen innerhalb von vier Stunden eine Murmelbahn – natürlich in Gestalt eines Fußabdruck-Labyrinths. Das Spielzeug weckt Begeisterung bei Groß und Klein und Interesse für unser Vorhaben.

Februar 2016: Übergabe an die neue Seminargruppe

Mit dem Ende des ersten Semesters der 12. Klasse übergibt die bisherige Seminargruppe das Projekt an die Nachfolgerinnen aus der 11. Klasse, die in den nächsten Monaten für die Umsetzung der Entwürfe und Planungen verantwortlich sind.

Weihnachten 2015: Unser Projekt ist „förderwürdig“!

Einen Tag vor Heiligabend verkündet uns das Umweltministerium eine große Freude: Unser Projekt wurde „aus fachlicher Sicht als förderwürdig bewertet“ und zur endgültigen Prüfung und Bewilligung an die Regierung von Oberbayern verwiesen. Was für ein Weihnachtsgeschenk! Es sieht also alles danach aus, dass unser Fußabdruck im kommenden Frühjahr Wirklichkeit wird und Wurzeln schlägt!

Dezember 2015: Modellbau und weitere Unterstützer

Neben dem Ringen um zielgruppenorientierte Formulierungen und ansprechenden Aufbau der Texte entsteht auf einer Holzplatte aus Zweigen und Märchenwolle ein Modell unseres Fußabdrucks im Maßstab 1:100. Außerdem machen wir weiter Werbung für unser Projekt, um noch mehr Unterstützer zu gewinnen. Je mehr Spendenzusagen wir bekommen, desto weniger öffentliche Förderung müssen wir in Anspruch nehmen. Anfang Dezember fehlen zu einem Eigen- und Drittmittelanteil von 50% nur noch knapp 5.000 €. Auftrieb und Zuversicht geben uns auch die Freunde und Hobby-Gärtner, die von unserer Idee begeistert sind und schon mal Schaufel und Spaten bereit halten, um beim Pflanzen mit anzupacken.

November 2015: Antragstellung

Auf dem Papier ist fast alles fertig und die rechtlichen Fragen sind geklärt! Damit können wir unseren Antrag auf Förderung aus den Mitteln des Umweltfonds fristgerecht einreichen. Wenn unser Projekt das Prüfungsverfahren erfolgreich durchläuft, werden wir im kommenden Frühjahr den ersten Spatenstich tun.

September/Oktober 2015: Konzept für Zehen und Ferse

Eine ganze Weile dauert es, bis wir ein finanzierbares Konzept für das Auditorium in der Ferse und richtig kreative Ideen für die Zehen entwickeln. Denn da sollen nicht einfach nur Informationstafeln stehen, sondern Denkanstöße, die Spaß machen. Die haben wir jetzt!

Februar-Juli 2015: Ausarbeitung der Inhalte

Die anfänglich sehr künstlerisch angelegten Grundrisse der Schülerinnen werden nach pragmatischen Überlegungen und Rücksprache mit der Gartenarchitektin mehrfach überarbeitet. Ebenso feilen wir lange an der Auswahl und Formulierung der Fragen, Antworten und Zusatzinformationen. Zugleich werben wir Sponsoren und bessern mit Benefizaktionen unsere Eigenmittel auf.

Januar 2015: Standortsuche

Unter den zunächst ins Auge gefassten möglichen Standorten – Lenggries, Königsdorf und Benediktbeuern – stellt sich nach den Ortsterminen und Besprechungen mit den Verantwortlichen sehr rasch die Jugendsiedlung Hochland bei Königsdorf als ideal heraus. Das Gelände gefällt uns auf Anhieb und bei den Leitern der Jugendbildungsstätte und der Umweltstation rennen wir mit unserer Idee offene Türen ein.

November/Dezember 2014: Finanzierungsfragen

Von Anfang an ist uns klar, dass dieses Projekt den finanziellen Rahmen üblicher Schulprojekte sprengen würde. Kostenvoranschläge von Gartenbaufirmen, Metallbauern, Zimmerern, Grafikern und Druckern weisen zunächst in Richtung 100.000 €. Durch eine Vereinfachung des Grundrisses und das Einkalkulieren von möglichst viel Eigenleistung beim Pflanzen und beim Schottern der Wege können wir die Gesamtsumme auf ca. 52.000 € begrenzen. Vorgespräche lassen uns hoffen, 50% dieser Summe über eine Förderung aus öffentlichen Mitteln (z.B. Lehrpfade-Programm des Umweltfonds) abdecken zu können. Die Vereinigung der Freunde der Hohenburger Schulen e.V. übernimmt die Trägerschaft des Projekts und berät uns bei Antrags- und Ausschreibungsformalitäten.

September 2014: Auftakt zum Projektseminar

Es fällt nicht schwer, die Schülerinnen mit der Begeisterung für das Projekt anzustecken. Auch der geistige Vater des Fußabdruck-Irrgartens, Dipl.-Ing. Martin Hartmann, unterstützt den „Ableger“ in Bayern von Anfang an. Mit Beginn des Schuljahres 2014/15 nehmen wir also im Rahmen des Projektseminars der Oberstufe die Arbeit an der Planung und Umsetzung der Anlage auf. Den ersten Überlegungen zur Realisierbarkeit folgt eine Studienfahrt in den Nationalpark Gesäuse, bei der wir den Prototyp des Fußabdrucks besuchen und uns von Herrn Hartmann und seinen Mitarbeitern beraten lassen.

August 2014: Die Entdeckung

Zufällig! Eine Radtour an der Enns entlang, in den Sommerferien 2014. Der Nationalpark Gesäuse: wunderbare Berge, intakte Natur, ein Geheimtipp im Herzen Österreichs. Mittendrin: das Nationalparkzentrum „Weidendom“ mit breitem umweltpädagogischen Angebot. Naturlehrpfade, Kräutergarten – und der begehbare ökologische Fußabdruck! Begeisterung nicht nur bei mir. „Das ist der Hammer!“ sagt ein anderer Tourist beeindruckt. Und dann die Idee: Darf man das nachbauen?